Organisations- und Rechtsform

Eine der großen Fragen bei diesem Thema war: Soll das neue Netzwerk eine Organisation sein, in dem alle Beteiligten (Organisationen, Einzelpersonen, …) Mitglied werden sollen und müssen? Oder soll das neue Netzwerk formal-organisatorisch nur von wenigen Akteuren getragen sein, aber durch seine Satzung und Arbeitsweise sicherstellen, dass alle Beteiligten demokratisch mitbestimmen können?
Der Vorteil einer Mitgliederorganisation liegt in der Verbindlichkeit und Planbarkeit der Eigenmittel sowie an der formal gesicherten demokratischen Mitbestimmung.
Der Vorteil eines eher losen Netzwerks liegt in der Flexibilität, der projekthaften Mitarbeit und der Offenheit gegenüber Neuem und Neuen.

Wir haben uns entschieden: Das Netzwerk „hamburg.global“ funktioniert ohne Mitgliedschaft und ist offen für alle Personen, Initiativen und Organisationen, die in Hamburg zum Thema weltweiter Gerechtigkeit arbeiten. Das Netzwerk wird unterstützt von einer hauptamtlich besetzten Netzwerkstelle (mit zurzeit zwei Netzwerkkoordinator*innen und einer Buchhalterin). Diese Netzwerkstelle wird getragen vom Trägerverein „Nutzwerk Hamburg Global e.V.“, der aus der Steuerungsgruppe „Neues Netzwerk“ hervorgegangen ist.

Ein Gedanke zu „Organisations- und Rechtsform

  1. Liebes Vorbereitungsteam,
    vielen Dank für die Vorstellung der drei Modelle, die Ihr gemeinsam erarbeitet habt. Bei dem knappen Meinungsbild gestern wurde klar, dass keines davon total abwegig ist und die Modelle sich auch ergänzen können. Nun muss irgendwie eine strategische Entscheidung her.
    Auf dem Nachhauseweg fiel mir spontan ein, dass ich keine Antworten für die folgenden Fragen habe:
    – Welche Möglichkeiten gibt es, die Ziele tatsächlich zu erreichen und welches Modell erfüllt den Zweck am wahrscheinlichsten?
    – Wem nutzt das und welche Probleme der verschiedenen Beteiligten werden damit gelöst?
    – Wie ergänzt das Modell die bestehenden Angebote? Ist es einzigartig oder gibt es schon Beispiele und Erfahrungen damit?
    – Wie sollen die Dienstleistungen gestaltet sein und wie laufen sie ab?
    – Wer darf steuern und nach welchen Leitlinien?
    – Mit wem soll auf welche Weise kooperiert werden? Oder wer hat eventuell etwas dagegen?
    – Wie wird Wissen vermehrt und zur Veränderung genutzt? Wie sind die Beteiligten laufend in die Gestaltung der Dienstleistungen einbezogen?
    – Für wen ist das Modell attraktiv, wer hat Interesse daran. Wer würde Geld und Zeit dafür geben?
    – Was leistet das Modell nicht; welche Anforderungen werden nicht erfüllt?
    Beste Grüße
    Karsten

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